AGB

AGB für Coaching, Beratung und Seminare/Workshops

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

1) Die von Vertragspartner:innen akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen Coachin/Beraterin Judith Beneder (nachfolgend Coachin genannt) und Coachees als Dienstvertrag , soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
 2) Der Vertrag kommt zustande, wenn Coachees das generelle Angebot der Coachin, die Beratung in beruflichen und privaten Entscheidungssituationen (Coaching) und die gezielte Schulung von Fähigkeiten zur Optimierung von Fachkompetenzen (Training) annimmt. Dazu gehören auch Entspannungsmaßnahmen, die dem Erhalt der Gesundheit dienen, sowie Übungen zur Selbsterfahrung und kognitiven Umstrukturierung.
 3) Die Coachin ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Coachin für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, inklusive Entspannung/Verfahren erhalten.

§ 2 Inhalt des Dienstvertrags

1) Die Coachin erbringt ihre Dienste gegenüber Coachees in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung, Schulung, Entspannung und Prävention anwendet. Die Coachin ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen von Coachees entsprechen, sofern Coachees hierüber keine Entscheidung treffen.
2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg von Coachees kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Coachingleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels der Coachees. Soweit Coachees die Anwendung derartiger Gespräche, Maßnahmen oder Entspannungsverfahren ablehnen und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden gecoacht und beraten werden wollen, haben sie das der Coachin gegenüber zu erklären.

§ 3 Rechtliche Rahmenbedingungen der Coachin

1) Coaching und Beratung ist ausdrücklich keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf die Coachin keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Die Coachin darf keine Krankschreibungen vornehmen und darf keine Medikamente verordnen.
 2) Coaching und Beratung ist keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Coachees tragen während des gesamten Prozesses die volle Verantwortung für ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Termine. Die Teilnahme an einem Coaching/Beratung setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

3) Eine Wirksamkeit der angebotenen Methoden ist wissenschaftlich nicht belegt oder anerkannt. Es wurde keine Wirksamkeit durch schulmedizinisch anerkannte wissenschaftliche Studien nachgewiesen.

§ 3 Mitwirkung der Coachees

1) Zu einer aktiven Mitwirkung sind Coachees nicht verpflichtet. Eine Beratung ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung der Coachees sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching/Beratung wie auch für eine aktive Mitarbeit bei Entspannungsübungen und anderen Methoden.
2) Die Coachin ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn Coachees die Inhalte verneinen.
3) Auch Coachees haben das Recht, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss rechtzeitig – mindestens eine Woche vor dem nächsten vereinbarten Beratungstermin erfolgen.

§ 4 Vertraulichkeit des Coachings/Beratung

1) Die Coachin behandelt die Daten der Coachees vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen, der Prävention und Entspannungsverfahren sowie deren Begleitumstände und die persönlichen Verhältnissen der Coachees Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Coachees. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse der Coachees erfolgt und anzunehmen ist, dass Coachees zustimmen werden.
2) Punkt 1 ist nicht anzuwenden, wenn die Coachin aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.
3) Punkt 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Schulung, Entspannung und Prävention persönliche Angriffe gegen die Coachin oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
4) Sofern Coachees ein detailliertes Protokoll über das Coaching/Beratung verlangen, erstellt die Coachin dieses kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus den Aufzeichnungen.

5) Die Coachees sind mit dem vereinbarten Medium (Telefon/Skype/Zoom/o.ä.) beim Online-Coaching einverstanden und haben sich über die ggf. Drittanbieter informiert.

§ 6 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Vertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen und vor dem Termin zu klären.

§ 7 Honorar – Verhinderung

Das Honorar ist im direkten Anschluss nach dem Termin in bar zu zahlen oder umgehend zu überweisen. Sollte es zu einer Verhinderung kommen, und der Termin kann nicht wahrgenommen werden. Spätestens jedoch 24 Stunden vorher. Kann der Termin nicht anderweitig vergeben werden, oder erfolgt die Absage kürzer als 24 Stunden vor Termin, ist das Honorar trotzdem fällig.

§ 8 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.